Deepfake-Betrug & Social Engineering: Schutzmaßnahmen für Event-Personal, Promotions-Teams und Leihgeräte

Deepfake-Betrug & Social Engineering: Schutzmaßnahmen für Event-Personal, Promotions-Teams und Leihgeräte

Deepfake-Betrug & Social Engineering: Schutzmaßnahmen für Event-Personal, Promotions-Teams und Leihgeräte

Im Jahr 2025 sind Deepfake-Betrug und Social Engineering längst keine hypothetischen Bedrohungen mehr. Besonders betroffen sind Unternehmensbereiche mit hohem Außenkontakt, wie Event-Personal, Promotions-Teams und Anbieter von Mietgeräten wie iPhones oder Tablets. Deepfake-Technologien werden immer ausgefeilter und raffinierter. Die Kombination aus täuschend echten Videos, real wirkenden Stimmen und manipulativen Techniken der sozialen Manipulation stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen im Bereich Sicherheit.

Was ist Deepfake-Betrug?

Deepfakes sind durch künstliche Intelligenz erstellte Medieninhalte – etwa Videos, Audios oder Bilder – bei denen Personen durch andere ersetzt oder ihre Aussagen verfälscht werden. Deepfake-Betrug nutzt diese Technologie, um gezielt Menschen zu täuschen, z.B. durch vorgespielte Anrufe von scheinbar vertrauten Ansprechpartnern, gefälschte Videokurznachrichten oder gestohlene Identitäten im Online-Meetings.

Die Kombination mit Social Engineering – also der zwischenmenschlichen Manipulation, um an sensible Daten oder unbefugten Zugang zu Systemen zu kommen – ergibt eine bedrohliche Allianz, die gezielt Schwachstellen in menschlichen Abläufen ausnutzt.

Warum die Veranstaltungsbranche besonders gefährdet ist

Im Gegensatz zu fest installierten Unternehmensprozessen leben Events, Roadshows oder Messen von kurzfristiger Organisation, wechselndem Personal und hoher Dynamik. Genau diese Flexibilität macht die Branche anfällig:

  • Temporäres Personal: Oft kommen kurzfristig engagierte Mitarbeitende oder Hostessen zum Einsatz, die nicht in die Sicherheitskultur des Unternehmens eingebunden sind.
  • Mobiler Technik-Einsatz: Leihgeräte wie iPhones (beispielsweise das iPhone 15) oder Samsung Galaxy Tablets müssen schnell, unkompliziert und ortsunabhängig eingerichtet werden – das öffnet Raum für Manipulationen.
  • Hohes Kommunikationsaufkommen: Zwischen Auftraggebern, Dienstleistern und Personal herrscht permanenter Austausch – ein ideales Umfeld für gefälschte Kommunikation.

Aktuelle Betrugsszenarien mit Deepfakes bei Unternehmen

Die Kombination aus Deepfake-Technologien und Social Engineering hat bereits zu realen, teils spektakulären Betrugsfällen geführt.

Szenario Beschreibung Konsequenz
Fake-Video-Anruf des „Vorgesetzten“ Ein Promotions-Team erhält einen Videocall vom angeblichen Teamleiter, der neue Zugangsdaten bereitstellt. Geräte werden kompromittiert, Daten gestohlen, Schadsoftware installiert.
Täuscher ruft als CEO an Ein Deepfake-Audiocall des vermeintlichen Geschäftsführers fordert einen Mitarbeiter zu einer Zahlung an ein „Partnerunternehmen“ auf. Hoher Zahlungsbetrug, Reputationsverlust.
Betrüger bestellt Geräte auf fremde Firma Mit gefälschter Identität (z. B. eines Kunden) mietet jemand aktuelle Geräte wie das iPhone 16e oder ein Samsung Galaxy Tab S6 Lite unter falscher Flagge. Geräteverlust, Kreditrisiko, Imageschaden bei Kundenbeziehungen.

Welche Schutzmaßnahmen sind für Event-Mitarbeiter und Technikverleih sinnvoll?

Um sich als Unternehmen im mobilen und veranstaltungsspezifischen Kontext wirksam gegen Deepfake-Betrug abzusichern, sollten verschiedene organisatorische, technische und personelle Maßnahmen umgesetzt werden.

1. Schulung und Awareness-Programme

Das gesamte Personal – auch temporäre Aushilfen – sollte regelmäßig über die Arten und Techniken von Deepfake-Betrug und Social Engineering informiert werden:

  • Was ist ein Deepfake?
  • Wie erkenne ich verdächtige Kommunikationsversuche?
  • Wie reagiere ich, wenn mich jemand unter Druck setzt?

Interaktive E-Learnings und kurze „Security Briefings“ vor Veranstaltungen sind effektive Mittel, um das Risiko drastisch zu verringern.

2. Prüfung digitaler Kommunikation

In Zeiten von Deepfakes sollte keine kritische Kommunikationsentscheidung allein auf Basis von Audio- oder Video-Inhalten gefällt werden. Nutzen Sie ergänzende Authentifizierungsmethoden:

  • Doppelte Authentifizierung per Chat oder Intranet-Kommunikation
  • Rückruf über bekannte (interne) Nummern
  • Verschlüsselter Mailverkehr und Signaturprüfungen

3. Sichere Gerätebereitstellung und MDM-Lösungen

Vor allem bei der Vermietung mobiler Endgeräte, wie Tablets oder iPhones für Promotionszwecke, ist ein sicherer Prozess unerlässlich. Dabei helfen:

  • Geräteverwaltung über Mobile Device Management (MDM)
  • Geospatial Tracking und Remote-Wipe
  • Temporäre Geräteprofile mit begrenzten Rechten
  • VPN-Vorgabe und Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA)

Empfehlenswert sind auch moderne Diebstahlsicherungen für Smartphones, die einen zusätzlichen physischen Schutz gewährleisten.

Empfehlenswerter Service in diesem Fall: vorbereitete Leihgeräte mit integrierter Sicherheitslösung, direkt über einen spezialisierten Vermieter buchbar.

Unser Tipp: Sicherheit beginnt bei der Geräteauswahl

Als Anbieter im B2B-Leihgerätesegment bieten wir Ihnen nicht nur die passende Eventtechnik, sondern auch umfassende Sicherheitslösungen – von der Konfiguration bis zur Rückholung. Damit Ihre Teams unterwegs geschützt sind, empfehlen wir Ihnen Kombinationen wie:

Alle Geräte lassen sich unkompliziert über unsere Kontaktseite anfragen – wir stellen auf Wunsch auch mehrsprachige Briefingmaterialien für das Event-Personal bereit.

Technologie vs. Täuschung: Wie KI auch zur Verteidigung genutzt wird

Gegen Deepfake-Betrug kann übrigens ebenfalls KI eingesetzt werden: Mittlerweile existieren Algorithmen, die Deepfake-Videos anhand von Unstetigkeiten in Mimik, Lippensynchronisation und Schatten identifizieren. Diese Tools sind heute teilweise als API oder Plugin für Sicherheitssoftware verfügbar.

Auch Sprachverifizierungen über biometrische Merkmale und KI-gestützte Verhaltensanalysen kommen vermehrt zum Einsatz. Diese können automatisch Alarm schlagen, wenn z. B. ungewöhnlich viele Geräteanfragen von einem Account kommen oder wenn das Sprachmuster einer Führungskraft deutlich von der Norm abweicht.

Deepfake-Sicherheit ist kein einmaliges Projekt

Gerade in einer dynamischen Branche wie der Event- und Veranstaltungslogistik ist Sicherheit kein statischer Zustand, sondern eine fortlaufende Aufgabe. Neue Betrugsmaschen entstehen fortlaufend und adaptieren sich an neue Technologien und Betriebsprozesse. Sicherheit muss daher mitwachsen, und das gelingt nur durch:

  • Regelmäßige Updates der eingesetzten Technologien
  • Sicherheitsrelevante Rückmeldung von Mitarbeitern („Security Feedback Loop“)
  • Synergie zwischen internem IT-Team und externem Technikpartner

FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Sicherheit bei Leihgeräten & Events

Wie erkenne ich gefälschte Video-Anrufe bei Veranstaltungen?

Achten Sie auf asynchrone Lippenbewegungen, unnatürliches Blinzeln oder visuelle Artefakte. Im Zweifel zusätzlich eine Rückbestätigung über andere Kommunikationswege einholen.

Wie kann ich als Vermieter verhindern, dass ein Gerät missbräuchlich genutzt wird?

Nutzen Sie Mobile Device Management (MDM) mit Geo-Fencing und Zugriffsbeschränkung. Geräteprofile lassen sich zentral einschränken und bei Bedarf wieder löschen.

Was ist eine sichere Vorgehensweise zur Identifikation von Personal?

Nutzen Sie persönliche Codes, temporäre Ausweise und Verifizierung per QR auf einer Trusted-Plattform. Keine Anweisungen allein per Telefon akzeptieren.

Können wir die von Ihnen gemietete Technik auf unsere Sicherheitsstandards anpassen lassen?

Ja, wir bieten maßgeschneiderte Pre-Konfigurationen nach Ihren Anforderungen inklusive MDM-Anbindung, Apps und Sicherheitsprofilen – sprechen Sie uns einfach an.

Fazit: Proaktive Sicherheit schützt vor Schäden durch Deepfakes und Social Engineering

Deepfake-Betrug und Social Engineering gehören 2025 zu den Hauptgefahren digital vernetzter, mobiler Unternehmensbereiche. Wer Apple iPhones oder Tablets für Events einsetzt, muss zusätzliche Schutzmaßnahmen etablieren – sowohl technisch als auch organisatorisch.

Es reicht nicht mehr, nur auf Virenscanner und Standardpasswörter zu setzen: MDM-Lösungen, KI-gestützte Prüfverfahren, geschulte Teams vor Ort und vertrauenswürdige Technikpartner sind entscheidend. Unternehmen, die frühzeitig investieren, vermeiden hohe Kosten durch Betrug, Datenverlust oder Imageschäden.

Unser Angebot für Sie: Hochsichere, vorinstallierte Leihgeräte mit Remote-Management, individueller Konfiguration und persönlichem Eventservice. Kontaktieren Sie uns – für einen reibungslosen Ablauf ohne Sicherheitsrisiken!

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