Messe- und Event-Hardware mieten statt langfristig anschaffen: Kosten, Flexibilität und typische Setups für Unternehmen
Ein professioneller Messeauftritt benötigt heute weit mehr als einen ansprechend gestalteten Stand. Tablets erfassen Kontakte, Displays präsentieren Inhalte, Smartphones unterstützen das Standpersonal, Laptops führen Anwendungen aus und VR-Brillen machen Produkte digital erlebbar. Gleichzeitig müssen Geräte, Zubehör, Netzwerkverbindungen und Software zuverlässig zusammenspielen.
Für Unternehmen stellt sich deshalb frühzeitig die Frage, wie die benötigte Technik bereitgestellt werden soll. Eine langfristige Anschaffung bindet Kapital und verursacht auch nach der Veranstaltung Aufwand. Gemietete Messe- und Event-Hardware lässt sich dagegen passend zum Einsatz, zur Teilnehmerzahl und zur Veranstaltungsdauer zusammenstellen. Besonders bei einzelnen Messen, Roadshows, Kongressen, Schulungen oder zeitlich begrenzten Kampagnen kann das die wirtschaftlichere und organisatorisch einfachere Lösung sein.
Im Jahr 2026 werden Messeauftritte noch stärker mit digitalen Vertriebsprozessen verbunden. Kontakte sollen strukturiert erfasst, Inhalte individuell präsentiert und Interaktionen möglichst direkt ausgewertet werden. Gleichzeitig gewinnen Datenschutz, einheitliche Gerätekonfigurationen, stabile mobile Verbindungen, Barrierearmut und eine ressourcenschonende Nutzung von Technik weiter an Bedeutung. Eine durchdachte Mietlösung von get-IT-easy kann diese Anforderungen in einem projektbezogenen Setup zusammenführen.
Warum Unternehmen Event-Hardware projektbezogen mieten
Der Bedarf an Technik schwankt bei Veranstaltungen erheblich. Ein kleiner Informationsstand benötigt möglicherweise nur zwei Tablets und einen Bildschirm. Bei einem internationalen Kongress können dagegen zahlreiche Registrierungsgeräte, Laptops, Smartphones, Router, Halterungen und Ersatzgeräte erforderlich sein. Eine Roadshow stellt wiederum andere Anforderungen, weil dieselbe Ausstattung an mehreren Orten eingesetzt, transportiert und regelmäßig neu aufgebaut werden muss.
Die Miete orientiert sich an diesem konkreten Bedarf. Unternehmen erhalten die Hardware für den vereinbarten Zeitraum und geben sie anschließend zurück. Dadurch müssen Geräte nicht dauerhaft gelagert, inventarisiert und für spätere Einsätze vorgehalten werden. Auch die interne IT wird entlastet, wenn Vorbereitung, Konfiguration und Zubehör bereits in die Projektplanung einbezogen werden.
Ein weiterer Vorteil liegt in der Skalierbarkeit. Ändert sich die erwartete Besucherzahl oder wird ein zusätzlicher Veranstaltungsbereich geplant, kann die benötigte Stückzahl angepasst werden, sofern die entsprechenden Geräte verfügbar sind. Unternehmen müssen sich dadurch nicht frühzeitig auf einen langfristigen Gerätebestand festlegen. Weitere organisatorische Aspekte fasst die Checkliste für Hardware-Rollouts auf Veranstaltungen zusammen.
Welche Kosten bei Messe-Hardware tatsächlich relevant sind
Ein sinnvoller Kostenvergleich sollte nicht nur den reinen Gerätewert betrachten. Bei einer dauerhaften Anschaffung entstehen zusätzliche Aufwendungen für Einrichtung, Verwaltung, Lagerung, Transport, Wartung, Updates, Zubehör und spätere Verwertung. Auch die Arbeitszeit der internen IT und des Eventteams gehört in die Gesamtrechnung.
Bei einer Mietlösung werden viele dieser Positionen projektbezogen geplant. Der tatsächliche Mietpreis richtet sich unter anderem nach Gerätetyp, Stückzahl, Mietdauer, Zubehör, Lieferart, Versicherung, Konfiguration und gewünschten Zusatzleistungen. Startpreise können deshalb lediglich eine erste Orientierung geben. Entscheidend ist immer das individuelle Angebot für den konkreten Einsatz.
| Kostenbereich | Bei langfristiger Anschaffung | Bei projektbezogener Miete |
|---|---|---|
| Kapitalbedarf | Investition für den gesamten Gerätebestand | Kosten werden dem jeweiligen Projekt zugeordnet |
| Einrichtung | Durch interne IT oder externe Dienstleister | Vorkonfiguration kann individuell vereinbart werden |
| Lagerung | Eigene Lagerfläche und Bestandsverwaltung erforderlich | Rückgabe nach dem Einsatz |
| Transport | Eigenständige Organisation und Verpackung | Lieferung und organisierte Rückgabe möglich |
| Zubehör | Muss dauerhaft beschafft und verwaltet werden | Passend zum Einsatz kombinierbar |
| Skalierung | Zusätzliche Geräte verursachen weitere Investitionen | Stückzahl wird projektbezogen geplant |
| Technisches Risiko | Alterung und sinkende Kompatibilität liegen beim Unternehmen | Auswahl geeigneter Geräte für den aktuellen Einsatz |
| Nachbereitung | Datenlöschung, Prüfung und Einlagerung | Rückgabe sowie anschließende Aufbereitung durch den Vermieter |
Wann ist die Miete besonders sinnvoll?
Gemietete IT-Hardware eignet sich vor allem für zeitlich begrenzte Anforderungen. Je kürzer der tatsächliche Nutzungszeitraum im Verhältnis zur geplanten Besitzdauer ist, desto wichtiger wird eine Betrachtung der Gesamtkosten. Ein Gerät, das nur wenige Tage im Jahr auf einem Messestand eingesetzt wird, verursacht während der restlichen Zeit weiterhin Lagerungs-, Verwaltungs- und Wartungsaufwand.
Typische Situationen für eine Hardware-Miete sind:
- Messen, Kongresse, Konferenzen und Kundenveranstaltungen
- Roadshows, Promotionaktionen und mobile Präsentationen
- Digitale Besucherregistrierung und Lead-Erfassung
- Schulungen, Workshops, Prüfungen und Produkttrainings
- Interaktive Produktpräsentationen mit Tablets, Displays oder VR-Brillen
- Temporäre Arbeitsplätze für Eventteams, Agenturen und externe Mitarbeitende
- Softwaretests, App-Präsentationen und Pilotprojekte
- Internationale Projekte und Veranstaltungen in Deutschland
Eine dauerhafte Geräteausstattung kann sinnvoll sein, wenn dieselbe Hardware regelmäßig und nahezu durchgehend verwendet wird. Für wechselnde Veranstaltungen mit unterschiedlichen Anforderungen bietet die Miete jedoch häufig mehr Flexibilität. Die Entscheidung sollte daher nicht allein anhand des Tagespreises erfolgen, sondern anhand von Nutzungsdauer, internem Aufwand, benötigter Stückzahl und technischer Entwicklung.
Typische Hardware-Setups für Messen und Business-Events
Ein funktionierendes Setup beginnt mit dem Einsatzzweck. Erst danach sollten Gerätetyp, Leistung, Displaygröße, Zubehör und Verbindungsmöglichkeiten ausgewählt werden. Ein leistungsstarkes Gerät ist nicht automatisch die beste Lösung. Für eine einfache Registrierung sind lange Akkulaufzeit, intuitive Bedienung und ein stabiler Kioskmodus oft wichtiger als maximale Rechenleistung.
Setup 1: Digitale Registrierung und Check-in
Für den Empfangsbereich werden häufig Tablets auf Tischständern oder Bodenständern eingesetzt. Besucher können sich anmelden, Daten bestätigen, Tickets aufrufen oder einen QR-Code scannen. Ergänzend können Smartphones für das mobile Scannen und Laptops für die Betreuung durch das Empfangsteam verwendet werden. Hinweise zu Geräteauswahl, Zubehör und Abläufen bietet der Ratgeber zu Tablets für Registrierungen und Lead-Erfassung auf Events.
Wichtig sind einheitlich konfigurierte Geräte, passende Halterungen, eine zuverlässige Stromversorgung und ein klar definierter Zugriff auf die Registrierungsanwendung. Bei öffentlich zugänglichen Geräten empfiehlt sich eine eingeschränkte Benutzeroberfläche, damit Besucher nicht unbeabsichtigt andere Apps oder Systemeinstellungen öffnen.
Setup 2: Lead-Erfassung am Messestand
Tablets und Smartphones können die klassische Sammlung von Visitenkarten ersetzen. Das Standpersonal dokumentiert Gesprächsinhalte, ordnet Interessen zu und überträgt Kontakte direkt in den vorgesehenen Vertriebsprozess. Mit einer passenden Lösung zur Lead-Erfassung sinkt der Aufwand für die manuelle Nachbearbeitung nach der Veranstaltung.
Die Geräte sollten leicht, mobil und schnell bedienbar sein. Bei größeren Teams ist eine einheitliche Konfiguration besonders wichtig. Alle Mitarbeitenden erhalten dieselbe App, dieselben Eingabemasken und die benötigten Benutzerkonten. SIM-Karten oder mobile Router können eine zusätzliche Verbindung bereitstellen, falls das Veranstaltungsnetz nicht für alle Anwendungen ausreicht.
Setup 3: Interaktive Produktpräsentation
Komplexe Produkte und Dienstleistungen lassen sich auf Touchscreens, Tablets oder großen Displays anschaulich darstellen. Besucher können Varianten vergleichen, Videos ansehen, Konfiguratoren nutzen oder digitale Produktwelten selbst erkunden. Ein angeschlossener Laptop oder Computer übernimmt bei Bedarf die Wiedergabe anspruchsvoller Inhalte.
Für diese Anwendung sollten Displaygröße, Betrachtungsabstand, Lichtverhältnisse und Bedienhöhe berücksichtigt werden. Auf einem hell beleuchteten Messestand ist ein ausreichend leuchtstarkes Display wichtig. Bei Touch-Anwendungen müssen Inhalte außerdem für die gewählte Bildschirmgröße optimiert sein. Der Beitrag zur TV- und Display-Miete für Messestand und Event erläutert weitere Auswahlkriterien.
Setup 4: VR und immersive Erlebnisse
VR-Brillen ermöglichen virtuelle Rundgänge, Produktsimulationen, Schulungsszenarien und räumliche Präsentationen. Maschinen, Immobilien, Fahrzeuge oder Produktionsumgebungen können gezeigt werden, ohne dass das reale Objekt am Stand vorhanden sein muss. Für kabellose Business-Anwendungen kann beispielsweise die Meta Quest 3 als Teil eines individuell abgestimmten Setups angefragt werden.
Zum Setup gehören je nach Anwendung nicht nur die Brillen, sondern auch Kopfhörer, Controller, leistungsfähige Computer, hygienisches Zubehör und eine sichere Präsentationsfläche. Bei starkem Besucheraufkommen sollte zudem ein Ablauf für Reinigung, Einweisung und Gerätewechsel eingeplant werden. Eine betreute Nutzung verhindert Bedienfehler und sorgt für einen geordneten Durchlauf.
Setup 5: Temporäres Eventbüro
Projektleitung, Organisation, Presse, Ausstellerbetreuung und technische Koordination benötigen während einer Veranstaltung häufig eigene Arbeitsplätze. Gemietete Laptops, Monitore, Smartphones und Router schaffen kurzfristig eine vollständige Arbeitsumgebung. Nach Veranstaltungsende wird die Ausstattung zurückgegeben, ohne dass ein zusätzlicher dauerhafter Gerätebestand entsteht.
Besonders hilfreich ist eine vorherige Einrichtung mit Benutzerkonten, Anwendungen, Netzwerkeinstellungen und Sicherheitsvorgaben. So kann das Team nach der Lieferung schneller mit der Arbeit beginnen.
Setup 6: Digital Signage und Besucherinformation
Displays in Verbindung mit Mediencomputern eignen sich für Zeitpläne, Raumhinweise, Produktvideos, Sponsoreninhalte oder aktuelle Programminformationen. Bei größeren Veranstaltungen können mehrere Bildschirme mit abgestimmten Inhalten eingesetzt werden. Weitere Praxisinformationen enthält der Leitfaden zu Digital Signage auf Events.
Die Planung sollte klären, ob Inhalte lokal gespeichert, über eine Plattform aktualisiert oder live übertragen werden. Zusätzlich sind Standfüße, Wandhalterungen, Kabel, Adapter und Diebstahlsicherungen zu berücksichtigen. Ein technisch passendes Display allein reicht nicht aus, wenn am Veranstaltungsort die geeignete Befestigung oder Signalverbindung fehlt.
Vorkonfiguration spart Zeit am Veranstaltungsort
Der Aufbau einer Messe ist meist eng getaktet. Wenn jedes Tablet einzeln eingerichtet, jede App manuell installiert und jedes Benutzerkonto vor Ort angemeldet werden muss, entstehen vermeidbare Verzögerungen. Eine Vorkonfiguration verlagert diese Aufgaben in die Vorbereitung.
Je nach Projekt können Apps, Startbildschirme, WLAN-Einstellungen, Benutzerkonten, Präsentationen, Browserzugänge und projektspezifische Einstellungen vorbereitet werden. Dafür kann die Konfiguration von Mietgeräten individuell in das Angebot aufgenommen werden. Auch SIM-Karten, Router und VR-Setups lassen sich in die Planung einbeziehen. Bei öffentlich verwendeten Tablets kann ein Kioskmodus dafür sorgen, dass nur die vorgesehene Anwendung verfügbar ist.
Vor dem Versand sollte das Gesamtsystem getestet werden. Dazu gehört nicht nur die Funktion eines einzelnen Geräts. Entscheidend ist, ob Anwendung, Benutzerkonto, Netzwerk, Zubehör und Präsentationsinhalt gemeinsam funktionieren. Ein kurzer Praxistest unter realistischen Bedingungen kann viele Probleme am Veranstaltungstag vermeiden.
Netzwerk und mobile Verbindung als Teil des Setups
Auf Veranstaltungen teilen sich zahlreiche Aussteller und Besucher die vorhandene Infrastruktur. Auch wenn ein Veranstalter WLAN bereitstellt, sollte geprüft werden, ob Bandbreite, Zugangsdaten und Sicherheitsanforderungen zur geplanten Anwendung passen. Eine Lead-App benötigt andere Voraussetzungen als ein Livestream oder eine cloudbasierte Produktpräsentation. Der Ratgeber zu WLAN auf Veranstaltungen behandelt Netzwerkplanung und sichere Gastzugänge ausführlicher.
Mobile Router und SIM-Karten können als Hauptverbindung oder als zusätzliche Absicherung dienen. Die tatsächliche Leistung hängt jedoch vom Standort, vom Mobilfunknetz, von der Gebäudestruktur und von der Auslastung ab. Deshalb sollten kritische Anwendungen nach Möglichkeit auch mit kurzen Unterbrechungen umgehen können. Offline-Formulare, lokal gespeicherte Präsentationen und synchronisierbare Daten reduzieren die Abhängigkeit von einer permanenten Verbindung.
Datenschutz und Gerätesicherheit einplanen
Auf Messegeräten werden häufig Kontaktdaten, Gesprächsnotizen, Zugangsdaten oder interne Dokumente verarbeitet. Datenschutz darf deshalb nicht erst nach der Veranstaltung berücksichtigt werden. Bereits bei der Einrichtung sollte festgelegt werden, welche Daten lokal gespeichert werden, wer auf die Geräte zugreifen darf und wann Informationen übertragen oder gelöscht werden.
Geräte können durch PIN-Vorgaben, eingeschränkte Benutzerrechte, Kioskmodi und zentral definierte Einstellungen abgesichert werden. Halterungen und Diebstahlsicherungen reduzieren das physische Risiko am Stand. Für sensible Anwendungen empfiehlt es sich außerdem, nur die tatsächlich benötigten Daten und Funktionen bereitzustellen.
Nach der Rückgabe werden Kundendaten von den Mietgeräten entfernt. Wenn interne Datenschutzvorgaben, vertrauliche Projektinformationen oder besondere Compliance-Anforderungen bestehen, kann zusätzlich eine zertifizierte Datenlöschung angefragt werden. Die Anforderungen sollten bereits bei der Angebotserstellung genannt werden. Ergänzende Hinweise bietet der Beitrag über Datenschutz, Geräte-Reset und den Umgang mit Kundendaten auf Messeständen.
Nachhaltigkeit durch Mehrfachnutzung
Nachhaltigkeit gehört 2026 zu den zentralen Themen der Messe- und Veranstaltungswirtschaft. Neben Anreise, Standbau und Energieverbrauch rückt auch die eingesetzte Hardware stärker in den Fokus. Geräte, die nur für wenige Veranstaltungstage angeschafft und anschließend kaum genutzt werden, sind aus Ressourcensicht häufig schwer zu rechtfertigen.
Mietgeräte werden für verschiedene Projekte eingesetzt, nach der Rückgabe geprüft, gereinigt und erneut vorbereitet. Diese Mehrfachnutzung kann dazu beitragen, vorhandene Hardware besser auszulasten. Gesicherte Mehrwegboxen reduzieren zudem den Bedarf an immer neuen Transportverpackungen. Wie sich diese Prozesse praktisch gestalten lassen, zeigt der Beitrag über nachhaltige Logistik in der IT.
Eine Mietlösung macht einen Messeauftritt nicht automatisch vollständig nachhaltig. Sie kann jedoch ein sinnvoller Baustein sein, wenn Unternehmen unnötige Gerätebestände vermeiden, passende Stückzahlen bestellen und wiederverwendbares Zubehör einsetzen.
Die richtige Stückzahl und Reserve planen
Zu wenige Geräte führen zu Wartezeiten und überlastetem Personal. Zu viele Geräte erhöhen dagegen den Projektaufwand. Für die Mengenplanung sollten Besucheraufkommen, Anzahl der Mitarbeitenden, Dauer einzelner Interaktionen und parallele Einsatzbereiche berücksichtigt werden.
Bei Registrierungsstationen lässt sich die benötigte Zahl beispielsweise aus den erwarteten Ankünften innerhalb des stärksten Zeitfensters ableiten. Für die Lead-Erfassung sollte geklärt werden, ob jedes Teammitglied ein eigenes Gerät benötigt oder mehrere Personen Geräte gemeinsam nutzen. Bei zentralen Präsentationen kann eine kleine technische Reserve sinnvoll sein.
Auch Ladezeiten gehören in die Planung. Geräte, die den gesamten Tag mobil verwendet werden, benötigen passende Ladegeräte, Ladestationen oder einen geregelten Austausch. Eine Powerbank kann abhängig vom Gerät und Nutzungsszenario eine mobile Ergänzung sein. Eine Reserve ist vor allem dann hilfreich, wenn die Technik ohne längere Unterbrechung verfügbar sein muss.
Lieferung, Aufbau und Rückgabe organisieren
Verfügbare Geräte können innerhalb Deutschlands per Express- oder Overnight-Versand bereitgestellt werden. Bei großen Stückzahlen, umfangreicher Vorkonfiguration oder besonderen Lieferzeitfenstern wird der Ablauf individuell abgestimmt. Internationale Unternehmen können ebenfalls Hardware für Veranstaltungen und Projekte in Deutschland anfragen.
Für einen reibungslosen Ablauf sollten Lieferadresse, Ansprechpartner, Hallenzugang und Annahmezeiten frühzeitig geklärt werden. Messegelände verfügen häufig über eigene Logistikregeln. Eine Lieferung an ein Hotel, Büro oder Veranstaltungsdepot kann deshalb je nach Projekt geeigneter sein als die direkte Zustellung an den Stand.
Für die Rückgabe werden Rücksendelabels bereitgestellt und die Abholung wird organisiert. Der Kunde verpackt die Geräte transportsicher in den vorgesehenen Verpackungen. Lieferung und Abholung sind, sofern nicht anders vereinbart, in den Versandkosten enthalten.
Worauf Unternehmen bei der Anfrage achten sollten
Je genauer die Projektinformationen sind, desto passender kann das Angebot erstellt werden. Besonders wichtig sind Gerätetyp, gewünschte Stückzahl, Mietzeitraum, Einsatzort und benötigtes Zubehör. Zusätzlich sollte beschrieben werden, welche Anwendungen genutzt werden und ob eine Vorkonfiguration erforderlich ist.
Auch besondere Anforderungen wie Kioskmodus, SIM-Karten, mobile Router, Standhalterungen, Kopfhörer, Diebstahlsicherungen, Versicherung oder Betreuung vor Ort sollten frühzeitig genannt werden. Falls noch kein konkretes Gerätemodell feststeht, kann die Auswahl anhand des Einsatzzwecks erfolgen. Dabei werden unter anderem Leistung, Akkulaufzeit, Displaygröße, Nutzerzahl und Verbindungsmöglichkeiten berücksichtigt.
Die Anfrage wird über die Anfrageliste übermittelt. Anschließend prüft get-IT-easy die Verfügbarkeit und stellt ein individuelles Angebot zusammen. Preise werden dabei immer auf Basis des konkreten Projekts kalkuliert.
FAQ zur Miete von Messe- und Event-Hardware
Ab welcher Mietdauer kann Event-Hardware angefragt werden?
Die Miete ist bereits ab einem Tag möglich. Damit eignet sich das Angebot sowohl für einzelne Veranstaltungstage als auch für mehrwöchige Projekte, Roadshows und temporäre Arbeitsplätze.
Können auch größere Stückzahlen gemietet werden?
Ja, größere Stückzahlen können angefragt werden. Die Verfügbarkeit hängt vom gewünschten Gerät, vom Zeitraum, von der Konfiguration und vom benötigten Zubehör ab. Eine frühzeitige Anfrage erleichtert die Planung.
Werden die Geräte bereits eingerichtet geliefert?
Eine projektspezifische Vorkonfiguration ist möglich. Dazu können Apps, Konten, Einstellungen, Präsentationen, SIM-Karten, Router und weitere Anforderungen gehören. Der genaue Umfang wird individuell abgestimmt.
Was passiert mit den Daten nach der Veranstaltung?
Nach der Rückgabe werden Kundendaten von den Geräten entfernt. Für Projekte mit sensiblen Informationen kann eine zertifizierte Datenlöschung angefragt werden.
Sind Mietgeräte frei von Gebrauchsspuren?
Da die Hardware mehrfach eingesetzt wird, können leichte Gebrauchsspuren vorhanden sein. Die Geräte werden vor jedem Einsatz geprüft, gereinigt, vorbereitet und einsatzbereit versendet. Im Mittelpunkt stehen technische Funktion und zuverlässige Nutzung.
Ist eine Versicherung möglich?
Eine Geräteversicherung kann optional hinzugebucht werden und unter anderem bei Diebstahl oder Beschädigung relevant sein. Bei einem Defekt oder Schaden muss get-IT-easy sofort informiert werden. Ein Diebstahl ist zusätzlich bei der Polizei zu melden.
Können ausländische Unternehmen Hardware für eine Messe in Deutschland mieten?
Ja, auch Unternehmen mit Sitz im Ausland können eine Anfrage stellen. Lieferort, Zeitraum, Stückzahl, Konfiguration und Rückgabe werden passend zum Einsatz in Deutschland abgestimmt.
Ist eine kurzfristige Verlängerung möglich?
Eine Verlängerung ist in vielen Fällen möglich, sofern die Geräte für den zusätzlichen Zeitraum verfügbar sind. Der Wunsch sollte möglichst früh mitgeteilt werden.
Fazit: Passende Technik für den konkreten Messeauftritt
Die Miete von Messe- und Event-Hardware bietet Unternehmen eine flexible Möglichkeit, digitale Anwendungen ohne langfristigen Gerätebestand umzusetzen. Tablets, Smartphones, Laptops, Displays, Computer, VR-Brillen und passendes Zubehör können auf die Veranstaltung, die Nutzerzahl und den gewünschten Einsatz abgestimmt werden.
Der wirtschaftliche Vorteil entsteht nicht allein durch den zeitlich begrenzten Gerätezugang. Auch Vorkonfiguration, organisierte Lieferung, einfache Rückgabe, projektbezogenes Zubehör und die Beratung bei der Auswahl reduzieren den internen Aufwand. Gleichzeitig lassen sich moderne Anforderungen wie digitale Lead-Erfassung, interaktive Präsentationen, mobile Konnektivität, Datensicherheit und Mehrfachnutzung besser in die Eventplanung integrieren.
Wer eine Messe, einen Kongress, eine Roadshow oder eine Unternehmensveranstaltung plant, sollte die Hardware deshalb früh als Bestandteil des Gesamtkonzepts betrachten. Über die Anfrageliste können die benötigten Produkte, Stückzahlen und Zusatzleistungen zusammengestellt werden. Auf dieser Grundlage erstellt get-IT-easy ein individuelles Angebot für das jeweilige Projekt.
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